#ZRKmagic15mins: EINLADUNG FÜR 20. SEPT. 2019

 

  • 15 Minuten komprimiertes Wissen.
  • 15 Minuten höchste Aufmerksamkeit.
  • 15 Minuten von Top-KompetenzträgerInnen.
  • Herzlich willkommen bei der einfach besten Viertelstunde der Stadt – den #ZRKmagic15mins

„5G: The future DNA for Smart Economies“

mit Special Guest MMag. Roman Hoffmann | Vice President, Huawei Austria

  • Freitag, 20. September 2019
  • Looshaus Wien
  • Michaelerplatz 3
  • 1010 Wien

 

EINGELADEN SIND:

  • Vorstandsmitglieder, Unternehmens-GeschäftführerInnen, -GründerInnen und -EigentümerInnen sowie RepräsentantInnen aus Politik und Wissenschaft

 

ABLAUF

  • 13.30 Uhr Doors open | Einlass
  • 14.00 Uhr Offizielle Begrüßung | Vorstellung des Speakers durch Jochen Ressel, ZRK
  • 14.10 Uhr #ZRKmagic15mins | Die beste Viertelstunde der Stadt – Impulsreferat von MMag. Roman Hoffmann | Vice President, Huawei Austria (Lecture in English)
  • 14.25 Uhr #ZRKopenMicrophone | Auditorium-Stellungnahmen á 60 Sekunden streng limitiert!
  • 14.50 Uhr #ZRKmagicSummary | Kompakt-Feedback zu den Stellungnahmen durch den Speaker
  • 15.00 Uhr Ende offizieller Teil | Get-together – Networking
  • 16.00 Uhr Location leer | kompromisslos!

 

ANMELDUNG

  • Wir bitten um Ihre Anmeldung bis spätestens 16. September 2019 unter Zustimmung zu den Teilnahmebedingungen, wie Sie in der zum Download bereitgestellten Einladung genannt sind.

 

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GRÜNDUNGS-EVENT DES RMA-CHAPTER CZECH REPUBLIC (BRNO)

Am 1. Juli 2019 fand in Brno (CZ) die Gründungsveranstaltung eines Chapters für die Tschechische Republik im Rahmen der RMA-Risk Management Association statt. Das ZRK ist Partner dieser international agierenden Vereinigung, die Fortbildungen, Lehrgänge und universitäre Ausbildungen für RiskmanagerInnen anbietet. Das ZRK bietet der RMA wissenschaftlichen Input, u.a. durch die Expertise des Vorstandsvorsitzenden DI Johannes GÖLLNER, MSc sowie aus dem Know-how-Netzwerk des ZRK. Die Veranstaltung in Brno fand im Dekans-Konferenzraum der Masaryk Universität statt und wurde von Ing. Viliam ZATHURECKY, PhD, MBA (Deputy Head of ISFRI- Research Institute for Strategy, Foresight, Risk- and Innovation Management, Department of Corporate Economy der Masaryk Universität) eröffnet.

 

>> ZUR AGENDA DER AUFTAKTVERANSTALTUNG (engl.)

 

Nach den Eröffnungsworten von Ralf KIMPEL, Chairman of the Board der RMA-Risk Management Association e. V., München, in denen er die grundsätzlichen Aufgaben und Funktionsweien der RMA darstellte, zeigte der ZRK-Vorstandsvorsitzende DI Johannes Göllner, MSc den Status Quo des Risk Managements in einer interessanten Keynote.

 

Der ZRK-Vorstandsvorsitzende DI J. Göllner, MSc und RMA-Vorstandsvorsitzende R. Kimpel bei der RMA-Veranstaltung an der Masaryk Universität Brno (CZ).

 

In der anschließenden Diskussion wurden Handlungsansätze für eine Verbesserung des Risk Managements in den Unternehmen der Tschechischen Republik diskutiert. Die nächsten Termine für die Fortführung des Dialogs und für die Implementierung konkreter Maßnahmen sind bereits vereinbart.

 

Wenn auch Sie an den Aktivitäten des ZRK teilnehmen wollen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

 

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ZRK BEIM SHELTER-KICK-OFF (BILBAO)

Vom 12. bis 13. Juni 2019 nahm eine Experten-Delegation des ZRK beim Kick-Off des großen EU-Forschungsprojekts SHELTER in Bilbao (Spanien) teil. Das ZRK hat auf der Basis einer umfassenden Einreichung den Zuschlag zur Teilnahme an einem internationalen Konsortium erhalten, das sich um das höchst zukunftsrelevante Thema des Kulturgüterschutzes annimmt. Die ZRK-Delegation wurde von Vorstandsvorsitzenden DI Johannes Göllner, MSc angeführt und umfasst darüber hinaus Dr. Joachim Klerx (Fachbereichsverantwortlicher des ZRK für Foresighting &Horizon Scanning), Dr. Friedrich Schipper (Fachbereichsverantwortlicher des ZRK für Kulturgüter) sowie Andreas Peer (Projekt-Koordinator des ZRK) teil. Das ZRK-Team wird im Rahmen des EU-Forschungsprojekts SHELTER auch von DI Viliam Zathurecky, PhD vom Institut für Strategie, Foresight, Risiko- und Innovationsmanagement der MASARYK Universität, Brünn-Brno (CZ) unterstützt.

 

Das ZRK-Team, das für das Projekt SHELTER tätig ist: (v.l.n.r) Dr. J. Klerx, A. Peer, Dr. F. Schipper, DI J. Göllner

 

Das von der EU finanzierte Forschungsprojekt, das gemeinsam mit der UNESCO umgesetzt wird, zielt darauf ab, eine digitale und institutionelle Vernetzung zu entwickeln, die international agierenden WissenschaftlerInnen und Kulturgüter-Verwaltungseinheiten erlaubt, die Sicherung der Kulturgüter im Lichte des Klimawandels (z.B. durch Temperaturanstieg, Hochwassergefährdung etc.) zu verbessern und die wirtschaftliche Bedeutung der Kulturgüter zu evaluieren.

Im Zuge des Kick-Offs wurden auch einige Lighthouse-Projekte definiert, anhand denen konkrete Schritte dargestellt werden können. Weitere Informationen zur ZRK-Tätigkeit im Rahmen von SHELTER folgen in Kürze.

 

Das ZRK-Team wird im Rahmen des EU-Forschungsprojekts SHELTER auch von DI Viliam ZATHURECKY, PhD vom Institut für Strategie, Foresight, Risiko- und Innovationsmanagement, MASARYK Universität, Brünn-Brno (CZ) unterstützt (im Bild ganz re.).

 

Wenn auch Sie an den Aktivitäten des ZRK teilnehmen wollen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

 

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CYBER INSURANCE CONFERENCE: ZRK AM PODIUM IN PRAG

Am 13. Juni 2019 nahm das ZRK mit einer Delegation an der in Prag organisierten „Cyber Insurance Conference“ in den Räumlichkeiten von Microsoft CZ teil.

 

Am Podium zeigten Jochen Ressel und DI Dr. Thomas Schaberreiter verschiedene Aspekte des Themenbereichs „Supply Chain Risk Management“ und dessen Zusammenhang mit dem Versicherungswesen auf. Einleitend machte Jochen Ressel bewusst, dass das Abwägen der Risiken auch den Blick auf die Chancen eröffnet und die Handlungsbereitschaft stärkt, diese Chancen auch zu ergreifen. Dafür müssen in vielen Fällen allerdings erst die finanzmathematischen Modelle entwickelt werden, da gerade im Supply Chain-Bereich Risiken meist außerhalb des Einflussbereichs des eigenen Unternehmens liegen. Dem ist so, weil es dabei nicht lediglich um einen innerbetrieblichen Prozess handelt, sondern um das Zusammenwirken eines Netzwerks von verschiedener Supply-Chains, die die Bereiche Energie, Kommunikation, Finanzen, Transport und Information betreffen. Je mehr sich diese Netzwerke vom Smart Grid in Richtung einer gesamtheitlichen Smart Economy bewegen, desto mehr nimmt die Komplexität zu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thomas Schaberreiter zeigte die aktuell entwickelte SGAM-Modelle auf sowie die Möglichkeiten der Herstellung homenger Standards, zumindest im Unternehmen, und ergänzte dies mit den von der Öffentlichen Verwaltung gegebenen Handlungsrahmen, wie z.B. der NIS-Gesetzgebung und was diese für Unternehmen bedeutet. Nach dem Aufzeigen konkreter Lösungsansätze fasste Jochen Ressel die Ausführungen zusammen und forderte die Unternehmen auf, sich des Themas open-minded anzunehmen, denn ein Ignorieren bedeutet nicht, dass die Supply-Chain-Risks verschwinden. Nur ein proaktives Aufgreifen des Themas schafft auch die Möglichkeit für praxisorientierte und pragmatische Versicherungslösungen im Cyber-Bereich.

Das unterstrich auch Martin Kreuzer von der Münchner Rück in seinen Ausführungen, der mit dem ZRK eng zusammenarbeitet und bei der IKT-Sicherheitskonferenz in Villach 2017 im Rahmen des dortigen ZRK-Workshops bereits auf die Herausforderungen der Cyber Security im Zusammenhang mit dem Versicherungsbereich hinwies.

Die ZRK-Delegation, die von ZRK-Finanzvorstand Dr. Wolfgang Reisinger komplettiert wurde, zeigte in Prag einmal mehr die im ZRK komprimierte Kompetenz zum allen Themen des Risiko- und Krisen-Managements auf.

 

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UNIV.-PROF. DR.in HELGA KROMP-KOLB ZU GAST BEIM ZRK

Beim Clubabend des ZRK am 11. Juni 2019, der in den Räumlichkeiten des Cafe Landtmann in Wien stattfand, begrüßte ZRK-Vorstandsvorsitzender DI Johannes Göllner, MSc die bekannte und international anerkannte Metreologin und Klima-Expertin Univ.-Prof. Dr.in Helga Kromp-Kolb, die zum Thema „Klimawandel – Klimakrise – Klimakatastrophe“ Stellung nahm.

 

 

Im Zuge ihres Impulsvortrags hatten die Clubmitglieder die Möglichkeit, verschiedendste Fragen zu stellen und Einschätzungen auf Top-Niveau zu diskutieren. Frau Kromp-Kolb zeigte anhand wissenschaftlicher Daten, dass die aktuelle Entwicklung erstmals in der Menschheitsgeschichte nicht mit astronomischen Ereignissen, wie Sonnenaktivitäten etc., in Verbindung gebracht werden kann. In der Menschheitsgeschichte waren die Ursachen für ein Verschwinden von Zivilisationen jedoch immer wieder durch Umweltzerstörung, Klimawandel, Ungleichheit und Oligarchie sowie externe Schockerlebnisse ausgelöst. Es ist außerdem wissenschaftlich erwiesen, dass diese Zivilisationen auch kurz vor deren Verschwinden nie in Betracht gezogen haben, dass dies geschehen könne. Ähneln wir heute daher diesen bereits verschwundenen Zivilisationen?

Die nächsten 5 bis 10 Jahre werden dies entscheiden. Denn dann werden die Kipp-Effekte zum Tragen kommen, sollten keine maßgeblichen Schritte unternommen werden, um unsere Zivilisation zu retten. Darunter versteht man, dass ab einem gewissen Zeitpunkt die ökologische Entwicklung unabänderlich wird, da Maßnahmen nur sehr stark zeitverzögert wirken. Ein wesentliches Element ist dabei die auf der Basis wissenschaftlicher Messdaten erwiesene Ansteigen der Durchschnittstemperatur.

Das Ansteigen des Meeresspiegels im Mittelmeer ist daher z.B. bereits unabwendbar – er wird um ca. 1 Meter ansteigen, was bedeutet, dass alleine in Ägypten ca. 20 Mio. Menschen ihr momentanes Siedlungsgebiet im Nildelta-Bereich (Alexandria usw.) verlieren werden. Doch wohin werden sich diese Menschen bewegen?

Erstmals in der Menschheitsgeschichte ist die Erde bereits voll besiedelt. Man kann nirgends wohin ausweichen, wo noch freies und lebenswertes Siedlungsgebiet vorhanden ist. Daher sind die sozialen Auswirkungen ebenfalls mitzubedenken. Ein Wandel ist nur möglich, wenn die Menschheit anerkennt, dass die von Kate Raworth entwickelte Doughnut-Economy eine Realität ist, die zeigt, dass unser Wirken von außen durch ökologische und gesellschaftliche Grenzen, sowie von innen durch soziale und ökologische Grundlagen beschränkt ist. Daraus ergibt sich ein „Ring“, der unseren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Handlungsrahmen darstellt. Ohne einer dramatischen Handlungsveränderung wird dieser Spielraum geringer und geringer werden.

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BERICHT ÜBER DIE 7. ZRK-GENERALVERSAMMLUNG

Am 15. April 2019 fand in den Räumlichkeiten der Universität für Angewandte Kunst / Art and Economy die 7. Generalversammlung des ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagement statt.

 

Nach den einleitenden Begrüßungsworten von Präsident Brig.i.R. Norbert Fürstenhofer und des Vorstandsvorsitzenden des ZRK, DI Johannes Göllner, MSc gab dieser einen detallierten Tätigkeits- und Ergebnisbericht über die Aktivitäten des Kalenderjahres 2018.

Dazu zählten vor allem die Ergebnisse im Rahmen der EU-Forschungsprojekte ASGARD-Analysis System for Gathered Raw Data sowie SHELTER-Sustainable Historic Environments hoListic Recontruction through Technological Enhancement and Community Based Resilience. Ab Juni 2019 wird außerdem das KIRAS-Projekt NUTRISAFE zur Sicherstellung von Nahrungsmittelproduktion und -logistik bearbeitet werden, wofür die Vorarbeiten im Jahr 2018 erfolgten. Außerdem wurde über die Einreichung zum COMET-K2-Projekt „K2-FARM-IT“ berichtet, die momentan inhaltlich geprüft wird. Es wurde darauf hingewiesen, dass in der Tätigkeit des ZRK in Summe 50 % aller Einreichungen erfolgreich genehmigt wurden.

Im Bereich der Veranstaltungen wurde auf das Engagement des ZRK im Rahmen der IKT-Sicherheitskonferenz und auf die Präsentation des Tätigkeitsumfangs am 22. Oktober 2018 im Novomatic Forum hingewiesen. Außerdem nahm das ZRK auf Einladung des BMEIA und als Partner von UN-OCHA an mehreren Vorträgen und Konferenzen teil, die sich mit der Sicherheitslage und dem Disaster Management in Vorderasien beschäftigten.

Ergänzend wurden die Aktivitäten im Bereich der Publikationen dargestellt sowie ein Ausblick auf die Aktivitäten 2019-2020 gegeben. Abschließend wurden die weiteren vereinsrechtlichen Erfordernisse einer Generalversammlung bearbeitet. Im Zuge dessen wurde der Vorstand auf der Basis der Prüfung der Unterlagen und nach dem Bericht des Finanzvorstandes entlastet und für eine weitere Funktionsperiode bestellt und ein neues Mitglied in den Vorstand gewählt. Ab sofort unterstützt Prof. Dr. Dr. Petra INWINKL den Vorstand in Rechts- und Finanzfragen, was aufgrund er laufenden Verwaltung von EU-Forschungsgeldern eine wesentliche Stärkung des ZRK bedeutet.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass das ZRK zu einer fixen Größe im Bereich des Risiko- & Krisenmanagements auf europäischer Ebene geworden ist, was sich auch in der Mitgliederentwicklung ablesen lässt. Das ZRK wird auch weiterhin über verschiedenste Kommunikationskanäle (Webpage, Facebook, LinkedIn etc.) über die Aktivitäten informieren.

 

 

 

ZRK LAUNCHED NEUE KOMPETENZZENTREN

 

 

Um die Bandbreite des verfügbaren Know-hows im Bereich des Sicherheits- und Risiko-Managements weiter zu vertiefen, wurden kürzlich zwei spezielle Kompetenzzentren im ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagement etabliert.

 

Dabei handelt es sich um folgende Bereiche:

  • KOMPETENZZENTRUM: CCDRD | Competence Center for Disaster Risk Diplomacy: Das Kompetenzzentrum fungiert als Clearing House zwischen der Erforschung der Disaster Risk -Diplomatie, der Disaster Risk Reduction in fragilen Staaten und der Präventionsinstrumente auf der einen Seite und der operativen Umsetzung von Projekten auf der anderen Seite.
  • KOMPETENZZENTRUM: CCBA | Competence Center for Blockchain and Applications: Das Kompetenzzentrum bietet Ihnen neue digitale Methoden an, um bestehende Systemabläufe für die industrielle Produktion im Zeitalter der Industrie 4.0 zu digitalisieren. Das Kompetenzzentrum forscht und berät Sie in der digitalen Umsetzung von zentralen und dezentralen Produktionsabläufen mit Hilfe von Blockchain- oder transaktionsgesteuerten BigData Anwendungen.

 

Der ZRK-Vorstandsvorsitzende, DI Johannes Göllner MSc, baut damit die in verschiedenen Fachbereichen gegliederte Kompetenz des ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagements weiter aus und holt weitere Top-Experten zu diesen Thema in das international agierende ZRK-Netzwerk.

 

>> ZU DETAILINFORMATIONEN ÜBER DIE KOMPETENZZENTREN

 

 

 

 

RÜCKBLICK | „KEYS2SECURITY“ 22. OKTOBER 2018

 

 

Am 22. Oktober 2018 lud das ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagement zum Informationsaustausch über aktuelle sicherheitsrelevante Entwicklungen ins Wiener Novomatic Forum unter dem Titel „Keys2Security – ZRK als Schlüssel zur Sicherheit für Unternehmen“. Über 30 EntscheiderInnen verfolgten die topaktuellen Inputs.

 

 

Der Präsident des ZRK, Brigadier a.D. Norbert Fürstenhofer, eröffnete mit einem geopolitischen holisitischen Blick auf die Situation. Er führte aus, dass sich die geopolitische Lage stark verändert hat – von einer bipolarer Welt (USA-UdSSR) in eine multipolare Welt mit viele relevanten Players. Die Pax Americana und Pax Russia waren früher verlässliche Faktoren, was heute nicht mehr der Fall ist. Viele sind sich dieser Faktoren bewusst, das fließt aber noch nicht ausreichend in den eigenen Entscheidungskriterien der Wirtschaft ein. „Failed States“, terroristische Attacken und ökonomische Risiken ergänzen das Bild. All das wirkt sich auf die gesellschaftliche Situation aus und manifestiert sich in Verstädterung, Migration, Verbreitung von Infektionskrankheiten und in einer omnipräsenten Wasserkrise. Der technologische Fortschritt zur Bewältigung dieser Herausforderungen geht jedoch mit weiteren Risiken, wie Cyberattacken sowie einem sensiblen Informations-Infrastruktur-Netzwerk, einher.

Im Anschluss daran zeigte der ZRK-Vorstandsvorsitzende, DI Johannes Göllner MSc, auf, was konkret getan werden kann und welche Rolle das ZRK dabei einnimmt. Die Institution ist aus einem Lehrgang entstanden, der konzipiert wurde, um das Risiko- & Krisen-Know-how zu vergrößern. Daraus entstand ein „Schirm“ zum Support von KMUs in diesem Bereich, da dort die Ressourcen sehr beschränkt sind. Die Lösung liegt darin, ExpertInnen verschiedenster Fachbereiche bereitstellen zu können und so ganz konkret zur Lösung realer Herausforderungen beitragen zu können (Zu den Fachbereichen des ZRK). In diese Bereiche fließt die umfassende Forschungserfahrung des ZRK an, die ein wesentlicher Bestandteil der Tätigkeit der letzten Jahre war und auch nach wie vor das ZRK-Know-how untermauert (wie z.B. durch die Integration in Forschungsprojekte wie Asgard, Kiras u.a.).

Den Abend rundete KR Heinz Stiastny mit einer Kurz-Keynote ab, bei der er seine Erfahrungen als ehemaliger CEO der IngDiBa-Bank, als Leiter großer Humanitär-Aktionen im Rahmen der UNHCR und OSECE, seiner Management-Erfahrung mit der Sanierung des Postbus-Bereichs sowie zuletzt als Leiter des Innovationsbüros des Bundesministeriums für Landesverteidigung, praxisorientiert zusammenfasste.

Jochen Ressel als Kommunikationsverantwortliche des ZRK, der durch den Abend führte, motivierte abschließend alle Anwesenden, die Möglichkeit zum Dialog im Rahmen des ZRK zu nutzen, um real wirksames Umsetzungs-Know-how in die Unternehmen und Institutionen zu transferieren. Beim abschließenden Get-together wurden unzählige Gespräche geführt, die die Relevanz der ZRK-Themen ganz konkret zeigte.

 

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Einladung zur Veranstaltung

 

IKT2018 | GESAMTRÜCKBLICK AUS SICHT DES ZRK

 

 

Die IKT2018, die internationale Informations- & Kommunikations-Technologie-Sicherheitskonferenz, die jährlich vom Abwehramt des Öst. Bundesheeres organisiert wird, ist am 17. Oktober 2018 mit großen Erfolg abgeschlossen worden. Das ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagement war mit einem Workshop und einer Keynote-Session sowie mit einem Informations-Corner aktiv am Gelingen der Konferenz beteiligt.

 

Das Team des ZRK bei der IKT2018 (vlnr): Jochen Ressel (Kommunikation), Armin Vogl (Fachbereich Mitgration), Andreas Peer (ASGARD-Projektmanager), Univ.-Prof. DDr. Gerald Quirchmair (Vorstandsmitglied), Franz Rauchbauer (GF, Multicont & ZRK-Partner), Alexander Meierhofer (Business Development), DI Johannes Göllner MSc (Vorstandsvorsitzender)

 

 

Der von ZRK organisierte ASGARD-Workshop bei der IKT2018 stand unter dem Motto „Cyber and Big Data-Analysis“. In der von Jochen Ressel moderierten Präsentations- und Diskussions-Session zeigte ASGARD-Koordinator Juan Arraiza (VICOM, Spanien), welche Datenquellen vorhanden und wie sie inkludiert werden können und wie der Stand des Projektes aktuell ist. Armin Vogl (BMI) und Andreas Peer (ZRK) zeigten daraufhin die Testversion für Österreich und machten die im Rahmen des Projekts zu bearbeitende Datenmenge bewusst. Welche Tools zur Datenbeschaffung dabei zur Verfügung stehen und nutzbar gemacht werden, zeigte Refiz Duro vom AIT. Den Abschluss der Session erfolgte durch Joachim Klerx (AIT), der nach der Data-Acquisition, dem Data-Processing mit der Knowledge Exploitation – der Datenauswertung – die Session abrundete. ZRK-Präsident Brigadier a.D. Norbert Fürstenhofer zeigte sich in seinen zusammenfassenden Worten begeistert über den Projektfortschritt und unterstrich auf der Basis seiner umfassenden militärischen Erfahrung, wie wesentlich ASGARD als technologische Schnittstelle im Rahmen der Katastrophenvorbeugung und -bewältigung ist.

 

Darüber hinaus thematisierte das ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagement die Bedeutung des Supply-Chain-Risk-Managements im Rahmen einer Keynote-Session. Die Experten des ZRK, Univ.-Prof. DDr. Gerald Quirchmayr und Andreas Peer, der in Vertretung des kurzfristig nach Brüssel gerufenen Vorstandsvorsitzenden des ZRK, DI Johannes Göllner, die Session begleitete, zeigten mit präzisen Informationen die Herausforderungen auf und wie man ihnen heute erfolgreich begegnen kann. Im Zentrum stand die Darstellung des Status Quo bei der nationalen und internationalen Standardisierung der Industrie. An Praxisbeispielen wurde gezeigt, welche Auswirkungen die Missachtung der Risiken im Supply Chain-Management haben kann, wenn ein Lieferant eines Lieferanten eines Lieferanten an einem Schadensfall schuld ist, für den der Product- oder Marken-Owner zwar nicht direkt Schuld trägt, aber faktisch (auch in der Öffentlichkeit) Schuld ist, weil in den Prozessen die Risiken nicht entsprechen berücksichtigt wurden. Wie dem begegnet werden kann zeigten die ZRK-Experten aus verschiedenen Bereichen von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung auf anschauliche Weise. Am ZRK-Meetingpoint der IKT-Sicherheitskonferenz wurden in weiterer Folge vertiefende Gespräche zum Thema geführt.

 

Im Fachprogramm der Konferenz wurden verschiedenste Themen mit dem Schwerpunkt Cyber-Security von internationalen ExpertInnen behandelt und es zeigte sich einmal mehr, dass gerade für Unternehmen viele ganz reale Sicherheitsgefährdungen bestehen, von denen sie kaum Kenntnis haben. Zu den bei der Konferenz konkret behandelten Themen zählten u.a.

  • IoT-Sicherheit,
  • Netzinfrastruktur & Sicherheit im Bereich Industrie 4.0,
  • Bekämpfung von Cyberangriffen und Hackings,
  • die internationale Sicherheitslage aus der Sicht der Schweiz, der Europol, und des EU-US-Privacy-Shields,
  • was das NIS-Gesetz für Unternehmen bedeutet, die mit kritischer Infrastruktur in Verbindung stehen,
  • Drohnen-Sicherheit,
  • IT-Security-Issues inkl. Banking,
  • sowie die sozialen und demokratiepolitischen Auswirkungen der Digitalisierung.

 

Das ZRK beweist als Teil der IKT2018 ihre Bedeutung als Bindeglied zwischen wissenschaftlichen und militärischen Erkenntnissen und den Unternehmen, die dieses Wissen zur Sicherung und Weiterentwicklung der eigenen Geschäftsmodelle benötigen. Für detaillierte Informationen, wie das ZRK mit seinen Fachbereichen Unternehmen aktiv unterstützen kann, klicken Sie bitte diesen Link:

 

>> MEHR INFORMATIONEN ZU DEN ZRK-LEISTUNGEN FÜR UNTERNEHMEN

 

 

 

ZRK ASGARD-WORKSHOP BEI DER IKT 2018

Auf der am 16. und 17. Oktober 2018 im Kongresszentrum Alpbach stattfindenden europäischen Leitveranstaltung der Branche, der IKT-Sicherheitskonferenz, die vom Abwehramt des Österreichischen Bundesheeres organisiert wird, ist das ZRK mit einem eigenen Workshop im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts ASGARD präsent.

 

An den beiden Tagen kommen an die 2.000 ExpertInnen aus ganz Europa zum Meinungs- und Informationsausstausch zusammen.

 

  • 16. und 17. Oktober 2018
  • Congress Centrum Alpbach | Alpbach 246 | 6236 ALPBACH

 

 

>> ZU ALLEN INFORMATIONEN DER IKT-SICHERHEITSKONFERENZ

 

>> ZU INFORMATIONEN ÜBER DEN ZRK-ASGARD-WORKSHOP