Das Europa-Forum Wachau 2026 steht unter dem Leitthema „The Next 30“ und widmet sich den großen strategischen Zukunftsfragen Europas. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Sicherheitspolitik, technologische Souveränität, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und geopolitische Stabilität. Genau an dieser Schnittstelle bewegt sich seit Jahren auch die Arbeit des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement (ZRK).

Heinz Stiastny wurde in seiner Funktion als Vorstandsmitglied des Zentrums für Risiko- und Krisenmanagement vom Europa-Forum Wachau als Speaker für das Panel „Rüstung & Sicherheitspolitik: Industrielle Kooperationen und regionale Chancen“ eingeladen. Die Diskussion findet am 19. Mai 2026 um 14:30 Uhr am Campus Krems statt und widmet sich den Auswirkungen aktueller geopolitischer Entwicklungen auf Wirtschaft, Industrie und regionale Wertschöpfungsketten.
Sicherheitspolitik und wirtschaftliche Resilienz wachsen zusammen
Die sicherheitspolitischen Herausforderungen Europas haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Versorgungssicherheit, kritische Infrastruktur, technologische Abhängigkeiten und strategische Handlungsfähigkeit stehen zunehmend im Zentrum politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen.
Das Panel des Europa-Forum Wachau greift genau diese Entwicklungen auf. Diskutiert wird unter anderem, wie österreichische und niederösterreichische Unternehmen durch internationale Kooperationen neue Potenziale erschließen können und welche Rolle regionale Netzwerke in einer zunehmend unsicheren geopolitischen Lage spielen.
Neben Heinz Stiastny diskutieren Nicolas Stockhammer von der Universität für Weiterbildung Krems, Bundespolizeidirektor Michael Takacs, Markus Singer von Singer & Kessler Rechtsanwälte, Reinhard Marak von der Wirtschaftskammer Österreich, Claus Zeppelzauer von ecoplus sowie Ronald Vartok vom Bundesministerium für Landesverteidigung über die strategische Bedeutung industrieller Kooperationen und moderner Sicherheitsarchitekturen.
Gerade diese Verbindung aus Sicherheitsstrategie, wirtschaftlicher Stabilität und institutioneller Zusammenarbeit entspricht zentralen Themenfeldern des ZRK.
Das Europa-Forum Wachau als Plattform für strategischen Dialog
Seit mittlerweile drei Jahrzehnten gilt das Europa-Forum Wachau als eine der wichtigsten Plattformen für den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Diplomatie in Österreich. Das diesjährige Forum richtet den Blick bewusst auf die kommenden Jahrzehnte Europas und stellt die Frage nach strategischer Souveränität in einer fragilen globalen Ordnung.
Die Teilnahme des ZRK unterstreicht die zunehmende Bedeutung eines interdisziplinären Risiko- und Krisenmanagements. Moderne Krisenvorsorge endet längst nicht mehr bei klassischen Sicherheitsfragen. Vielmehr geht es um resiliente Strukturen, funktionierende Kooperationen und die Fähigkeit, komplexe Risiken frühzeitig zu erkennen und gemeinsam zu bewältigen.
Gerade in Zeiten geopolitischer Unsicherheit gewinnen Plattformen wie das Europa-Forum Wachau weiter an Bedeutung. Der Dialog zwischen Wirtschaft, Sicherheitsakteuren, Wissenschaft und Politik ist entscheidend, um langfristige Stabilität und strategische Handlungsfähigkeit sicherzustellen.
Weitere Informationen zum Europa-Forum Wachau 2026:
https://www.europaforum.at/veranstaltungen/europa-forum-wachau-2026