IKT2018 | BERICHT ÜBER DEN ASGARD-WORKSHOP AM 16. OKT. 2018

 

Am 16. Oktober 2018 präsentierte ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagement im Zuge der der Informations- & Kommunikations-Technologie- (kurz IKT-)Sicherheitskonferenz im Kongresszentrum Alpbach den aktuellen Stand des EU-Forschungsprojekts ASGARD.

 

 

ASGARD wurde ins Leben gerufen, um große Datenmengen, die in unterschiedlichen Formaten und an unterschiedlichen Plätzen vorhanden sind, so zusammenzuführen, dass sie für Sicherheitsinstitutionen auswertbar werden und dadurch Schlüsse auf Gefährungspotenziale gezogen werden können. Das Projekt wird daher als “Analysis System for Gathered Raw Data” tituliert.

ZRK ist mit dem Bundesministerium für Inneres (BMI) und dem AIT (Austrian Institute for Technology) Konsortialpartner auf österreichischer Seite. Im Rahmen der IKT2017 vor einem Jahr wurde die Grundstrukturen und Ziele des EU-Forschungsprojekt dargestellt. Nur 12 Monate später konnten gewaltige Fortschritte gezeigt werden.

 

Jochen Ressel, Norbert Fürstenhofer (beide ZRK), Armin Vogl (BMI), Andreas Peer (ZRK und ASGARD-Projektmanager), Joachim Klerx (AIT), ASGARD-Koordinator Juan Arraiza (VICOM, Spanien), Refiz Duro (AIT)

 

Der Workshop bei der IKT2018 stand unter dem Motto “Cyber and Big Data-Analysis”. In der von Jochen Ressel moderierten Präsentations- und Diskussions-Session zeigte ASGARD-Koordinator Juan Arraiza (VICOM, Spanien), welche Datenquellen vorhanden und wie sie inkludiert werden können und wie der Stand des Projektes aktuell ist. Armin Vogl (BMI) und Andreas Peer (ZRK) zeigten daraufhin die Testversion für Österreich und machten die im Rahmen des Projekts zu bearbeitende Datenmenge bewusst. Welche Tools zur Datenbeschaffung dabei zur Verfügung stehen und nutzbar gemacht werden, zeigte Refiz Duro vom AIT. Den Abschluss der Session erfolgte durch Joachim Klerx (AIT), der nach der Data-Acquisition, dem Data-Processing mit der Knowledge Exploitation – der Datenauswertung – die Session abrundete. ZRK-Präsident Brigadier a.D. Norbert Fürstenhofer zeigte sich in seinen zusammenfassenden Worten begeistert über den Projektfortschritt und unterstrich auf der Basis seiner umfassenden militärischen Erfahrung, wie wesentlich ASGARD als technologische Schnittstelle im Rahmen der Katastrophenvorbeugung und -bewältigung ist.

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