ZRK LAUNCHED NEUE KOMPETENZZENTREN

 

 

Um die Bandbreite des verfügbaren Know-hows im Bereich des Sicherheits- und Risiko-Managements weiter zu vertiefen, wurden kürzlich zwei spezielle Kompetenzzentren im ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagement etabliert.

 

Dabei handelt es sich um folgende Bereiche:

  • KOMPETENZZENTRUM: CCDRD | Competence Center for Disaster Risk Diplomacy: Das Kompetenzzentrum fungiert als Clearing House zwischen der Erforschung der Disaster Risk -Diplomatie, der Disaster Risk Reduction in fragilen Staaten und der Präventionsinstrumente auf der einen Seite und der operativen Umsetzung von Projekten auf der anderen Seite.
  • KOMPETENZZENTRUM: CCBA | Competence Center for Blockchain and Applications: Das Kompetenzzentrum bietet Ihnen neue digitale Methoden an, um bestehende Systemabläufe für die industrielle Produktion im Zeitalter der Industrie 4.0 zu digitalisieren. Das Kompetenzzentrum forscht und berät Sie in der digitalen Umsetzung von zentralen und dezentralen Produktionsabläufen mit Hilfe von Blockchain- oder transaktionsgesteuerten BigData Anwendungen.

 

Der ZRK-Vorstandsvorsitzende, DI Johannes Göllner MSc, baut damit die in verschiedenen Fachbereichen gegliederte Kompetenz des ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagements weiter aus und holt weitere Top-Experten zu diesen Thema in das international agierende ZRK-Netzwerk.

 

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RÜCKBLICK | „KEYS2SECURITY“ 22. OKTOBER 2018

 

 

Am 22. Oktober 2018 lud das ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagement zum Informationsaustausch über aktuelle sicherheitsrelevante Entwicklungen ins Wiener Novomatic Forum unter dem Titel „Keys2Security – ZRK als Schlüssel zur Sicherheit für Unternehmen“. Über 30 EntscheiderInnen verfolgten die topaktuellen Inputs.

 

 

Der Präsident des ZRK, Brigadier a.D. Norbert Fürstenhofer, eröffnete mit einem geopolitischen holisitischen Blick auf die Situation. Er führte aus, dass sich die geopolitische Lage stark verändert hat – von einer bipolarer Welt (USA-UdSSR) in eine multipolare Welt mit viele relevanten Players. Die Pax Americana und Pax Russia waren früher verlässliche Faktoren, was heute nicht mehr der Fall ist. Viele sind sich dieser Faktoren bewusst, das fließt aber noch nicht ausreichend in den eigenen Entscheidungskriterien der Wirtschaft ein. „Failed States“, terroristische Attacken und ökonomische Risiken ergänzen das Bild. All das wirkt sich auf die gesellschaftliche Situation aus und manifestiert sich in Verstädterung, Migration, Verbreitung von Infektionskrankheiten und in einer omnipräsenten Wasserkrise. Der technologische Fortschritt zur Bewältigung dieser Herausforderungen geht jedoch mit weiteren Risiken, wie Cyberattacken sowie einem sensiblen Informations-Infrastruktur-Netzwerk, einher.

Im Anschluss daran zeigte der ZRK-Vorstandsvorsitzende, DI Johannes Göllner MSc, auf, was konkret getan werden kann und welche Rolle das ZRK dabei einnimmt. Die Institution ist aus einem Lehrgang entstanden, der konzipiert wurde, um das Risiko- & Krisen-Know-how zu vergrößern. Daraus entstand ein „Schirm“ zum Support von KMUs in diesem Bereich, da dort die Ressourcen sehr beschränkt sind. Die Lösung liegt darin, ExpertInnen verschiedenster Fachbereiche bereitstellen zu können und so ganz konkret zur Lösung realer Herausforderungen beitragen zu können (Zu den Fachbereichen des ZRK). In diese Bereiche fließt die umfassende Forschungserfahrung des ZRK an, die ein wesentlicher Bestandteil der Tätigkeit der letzten Jahre war und auch nach wie vor das ZRK-Know-how untermauert (wie z.B. durch die Integration in Forschungsprojekte wie Asgard, Kiras u.a.).

Den Abend rundete KR Heinz Stiastny mit einer Kurz-Keynote ab, bei der er seine Erfahrungen als ehemaliger CEO der IngDiBa-Bank, als Leiter großer Humanitär-Aktionen im Rahmen der UNHCR und OSECE, seiner Management-Erfahrung mit der Sanierung des Postbus-Bereichs sowie zuletzt als Leiter des Innovationsbüros des Bundesministeriums für Landesverteidigung, praxisorientiert zusammenfasste.

Jochen Ressel als Kommunikationsverantwortliche des ZRK, der durch den Abend führte, motivierte abschließend alle Anwesenden, die Möglichkeit zum Dialog im Rahmen des ZRK zu nutzen, um real wirksames Umsetzungs-Know-how in die Unternehmen und Institutionen zu transferieren. Beim abschließenden Get-together wurden unzählige Gespräche geführt, die die Relevanz der ZRK-Themen ganz konkret zeigte.

 

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Einladung zur Veranstaltung

 

IKT2018 | GESAMTRÜCKBLICK AUS SICHT DES ZRK

 

 

Die IKT2018, die internationale Informations- & Kommunikations-Technologie-Sicherheitskonferenz, die jährlich vom Abwehramt des Öst. Bundesheeres organisiert wird, ist am 17. Oktober 2018 mit großen Erfolg abgeschlossen worden. Das ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagement war mit einem Workshop und einer Keynote-Session sowie mit einem Informations-Corner aktiv am Gelingen der Konferenz beteiligt.

 

Das Team des ZRK bei der IKT2018 (vlnr): Jochen Ressel (Kommunikation), Armin Vogl (Fachbereich Mitgration), Andreas Peer (ASGARD-Projektmanager), Univ.-Prof. DDr. Gerald Quirchmair (Vorstandsmitglied), Franz Rauchbauer (GF, Multicont & ZRK-Partner), Alexander Meierhofer (Business Development), DI Johannes Göllner MSc (Vorstandsvorsitzender)

 

 

Der von ZRK organisierte ASGARD-Workshop bei der IKT2018 stand unter dem Motto „Cyber and Big Data-Analysis“. In der von Jochen Ressel moderierten Präsentations- und Diskussions-Session zeigte ASGARD-Koordinator Juan Arraiza (VICOM, Spanien), welche Datenquellen vorhanden und wie sie inkludiert werden können und wie der Stand des Projektes aktuell ist. Armin Vogl (BMI) und Andreas Peer (ZRK) zeigten daraufhin die Testversion für Österreich und machten die im Rahmen des Projekts zu bearbeitende Datenmenge bewusst. Welche Tools zur Datenbeschaffung dabei zur Verfügung stehen und nutzbar gemacht werden, zeigte Refiz Duro vom AIT. Den Abschluss der Session erfolgte durch Joachim Klerx (AIT), der nach der Data-Acquisition, dem Data-Processing mit der Knowledge Exploitation – der Datenauswertung – die Session abrundete. ZRK-Präsident Brigadier a.D. Norbert Fürstenhofer zeigte sich in seinen zusammenfassenden Worten begeistert über den Projektfortschritt und unterstrich auf der Basis seiner umfassenden militärischen Erfahrung, wie wesentlich ASGARD als technologische Schnittstelle im Rahmen der Katastrophenvorbeugung und -bewältigung ist.

 

Darüber hinaus thematisierte das ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagement die Bedeutung des Supply-Chain-Risk-Managements im Rahmen einer Keynote-Session. Die Experten des ZRK, Univ.-Prof. DDr. Gerald Quirchmayr und Andreas Peer, der in Vertretung des kurzfristig nach Brüssel gerufenen Vorstandsvorsitzenden des ZRK, DI Johannes Göllner, die Session begleitete, zeigten mit präzisen Informationen die Herausforderungen auf und wie man ihnen heute erfolgreich begegnen kann. Im Zentrum stand die Darstellung des Status Quo bei der nationalen und internationalen Standardisierung der Industrie. An Praxisbeispielen wurde gezeigt, welche Auswirkungen die Missachtung der Risiken im Supply Chain-Management haben kann, wenn ein Lieferant eines Lieferanten eines Lieferanten an einem Schadensfall schuld ist, für den der Product- oder Marken-Owner zwar nicht direkt Schuld trägt, aber faktisch (auch in der Öffentlichkeit) Schuld ist, weil in den Prozessen die Risiken nicht entsprechen berücksichtigt wurden. Wie dem begegnet werden kann zeigten die ZRK-Experten aus verschiedenen Bereichen von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung auf anschauliche Weise. Am ZRK-Meetingpoint der IKT-Sicherheitskonferenz wurden in weiterer Folge vertiefende Gespräche zum Thema geführt.

 

Im Fachprogramm der Konferenz wurden verschiedenste Themen mit dem Schwerpunkt Cyber-Security von internationalen ExpertInnen behandelt und es zeigte sich einmal mehr, dass gerade für Unternehmen viele ganz reale Sicherheitsgefährdungen bestehen, von denen sie kaum Kenntnis haben. Zu den bei der Konferenz konkret behandelten Themen zählten u.a.

  • IoT-Sicherheit,
  • Netzinfrastruktur & Sicherheit im Bereich Industrie 4.0,
  • Bekämpfung von Cyberangriffen und Hackings,
  • die internationale Sicherheitslage aus der Sicht der Schweiz, der Europol, und des EU-US-Privacy-Shields,
  • was das NIS-Gesetz für Unternehmen bedeutet, die mit kritischer Infrastruktur in Verbindung stehen,
  • Drohnen-Sicherheit,
  • IT-Security-Issues inkl. Banking,
  • sowie die sozialen und demokratiepolitischen Auswirkungen der Digitalisierung.

 

Das ZRK beweist als Teil der IKT2018 ihre Bedeutung als Bindeglied zwischen wissenschaftlichen und militärischen Erkenntnissen und den Unternehmen, die dieses Wissen zur Sicherung und Weiterentwicklung der eigenen Geschäftsmodelle benötigen. Für detaillierte Informationen, wie das ZRK mit seinen Fachbereichen Unternehmen aktiv unterstützen kann, klicken Sie bitte diesen Link:

 

>> MEHR INFORMATIONEN ZU DEN ZRK-LEISTUNGEN FÜR UNTERNEHMEN

 

 

 

ZRK ASGARD-WORKSHOP BEI DER IKT 2018

Auf der am 16. und 17. Oktober 2018 im Kongresszentrum Alpbach stattfindenden europäischen Leitveranstaltung der Branche, der IKT-Sicherheitskonferenz, die vom Abwehramt des Österreichischen Bundesheeres organisiert wird, ist das ZRK mit einem eigenen Workshop im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts ASGARD präsent.

 

An den beiden Tagen kommen an die 2.000 ExpertInnen aus ganz Europa zum Meinungs- und Informationsausstausch zusammen.

 

  • 16. und 17. Oktober 2018
  • Congress Centrum Alpbach | Alpbach 246 | 6236 ALPBACH

 

 

>> ZU ALLEN INFORMATIONEN DER IKT-SICHERHEITSKONFERENZ

 

>> ZU INFORMATIONEN ÜBER DEN ZRK-ASGARD-WORKSHOP

 

ZRK BEI DER ISSS2017

Das ZRK ist Partner der ISSS2017, der Annual Conference der International Society for the System Science, die von 9. bis 14. Juli 2017 in Wien stattfand. DI Johannes Göllner, Vorstandsvorsitzender des ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagement, moderierte das Podium zum Thema „Government – Governance“. Unter anderem nahmen Vizekanzler a.D. Dr. Erhard Busek, Präsident des SENAT DER WIRTSCHAFT, am Podium zum Thema Stellung.

Dabei wurde hervorgehoben, dass es heute zuviel Information, aber scheinbar immer weniger Wissen gibt, denn die Umsetzung ist meist das Problem. Die Globalisierung ist dafür ein gutes Beispiel. Regierungen scheinen sich mit dem Thema und dessen Facetten nur unzureichend beschäftigt zu haben, bis ein einzelner Aspekt ganz prominent visibel wurde: Die Migrationsbewegung. Es war die Zivilgesellschaft, die der gelähmten öffentlichen Verwaltung zu Hilfe kam. Das ist ein lebhaftes Beispiel dafür, dass wir heute weniger Think-Tanks, aber immer mehr Do-Tanks brauchen, die aktiv Lösungen für aktuelle Herausforderungen entwickeln.

Abhilfe für das Dilemma bietet einzig und allein die Kreativität. Es ist an der Zeit, vollkommen neue Ideen zu entwickeln, die zweifellos aus der Zivilgesellschaft kommen werden, da bestehende Systeme in den seltensten Fällen aus sich selbst heraus, sondern meist durch Interaktion von Außen grundlegend verändert werden. Detailinformationen stehen auf der Website der ISSS17 zur Verfügung.

 

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SCIENCE CLOUD „SICHERE INFORMATIONSGESELLSCHAFT: ILLUSION ODER REALITÄT?“

Am 27. November 2015 organisierte das ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagement in Zusammenarbeit mit dem Business-klub-Jochen Ressel die Science-Cloud-Informationsveranstaltung „Sichere Informationsgesellschaft: Illusion oder Realität?“.

 

>> PRORAMM DER SCIENCE CLOUD „SICHERE INFORMATIONSGESELLSCHAFT: ILLUSION ODER REALITÄT?“

 

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SCIENCE CLOUD „SMART ECONOMIES/SMART SOLUTIONS & FINANCE“

Am 6. November 2015 veranstaltete das ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagement in Zusammenarbeit mit dem Business-klub-Jochen Ressel die Science-Cloud-Informationsveranstaltung „Smart Economies/Smar Solutions & Finance.

 

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SCIENCE CLOUD „EMERGING SUPPLY CHAIN RISKS“

Am 26. Juni 2015 veranstaltete das ZRK-Zentrum für Risiko- & Krisenmanagement die Science Cloud zum Thema „EMERGING SUPPLY CHAIN RISKS – Neue High-Impact-Risiken in globaler Veränderung“ in Zusammenarbeit mit dem Business-klub-Jochen Ressel.

 

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